Anzahlungen einrichten
Mit Anzahlungen bittest du Kunden, einen Teil des Dienstleistungspreises im Voraus zu zahlen, wenn sie online buchen. Das verringert das Risiko von No-Shows und gibt deinem Kalender mehr Sicherheit. Die Zahlung läuft über deinen verbundenen Zahlungsanbieter (Mollie oder Stripe).

Voraussetzungen
Anzahlungen erfordern einen Standard-Zahlungsanbieter: du musst unter Zahlungen einrichten Stripe oder Mollie als Standard-Anbieter gewählt haben, und dieser Anbieter muss verbunden sein. Salonnare verwendet diesen Anbieter für die Anzahlung.
Steht dein Standard-Zahlungsanbieter auf Keiner (oder entfernst du den gewählten Anbieter), kannst du Anzahlungen nicht aktivieren -- der Schalter ist dann nicht aktivierbar und du siehst den Hinweis, dass kein Zahlungsanbieter verbunden ist. Waren Anzahlungen bereits aktiv und stellst du den Anbieter später auf Keiner, werden Anzahlungen automatisch deaktiviert.
Anzahlungen sind ausschließlich im Pro-Plan verfügbar. In einem niedrigeren Plan siehst du eine Meldung mit der Aufforderung zum Upgrade und kannst die Einstellung nicht aktivieren.
Anzahlungen aktivieren
- Gehe zu Einstellungen.
- Suche den Abschnitt Anzahlungen.
- Aktiviere Anzahlungen aktivieren.
Sobald du Anzahlungen aktivierst, erscheinen zusätzliche Optionen.
Anzahlungstyp wählen
Du kannst zwischen zwei Typen wählen:
| Typ | Beschreibung |
|---|---|
| Prozentsatz | Ein Prozentsatz des gesamten Dienstleistungspreises. Zum Beispiel 25% einer Dienstleistung von 60 Euro = 15 Euro Anzahlung. Bei mehreren Dienstleistungen zählt die Summe der Preise. |
| Fester Betrag | Ein fester Euro-Wert, unabhängig vom Dienstleistungspreis. Zum Beispiel immer 10 Euro. |
Wähle den Typ über die Optionsfelder Prozentsatz oder Fester Betrag.
Betrag festlegen
- Bei Prozentsatz: Gib den Prozentsatz ein, zum Beispiel
25für 25%. - Bei festem Betrag: Gib den Betrag in Euro ein, zum Beispiel
10für EUR 10.
Mindestbetrag (nur bei Prozentsatz)
Bei einem Prozentsatztyp kannst du einen Mindestbetrag angeben. Das ist der niedrigste Betrag, der berechnet wird, auch wenn der berechnete Prozentsatz niedriger ausfällt.
Beispiel: Du stellst 20% mit einem Minimum von 8 Euro ein. Bei einer Dienstleistung von 30 Euro wären 20% normalerweise 6 Euro -- aber wegen des Minimums zahlt der Kunde 8 Euro.
Anzahlungsfrist
Das ist die wichtigste Regel, die bestimmt, was passiert, wenn ein Kunde die Anzahlung nicht zahlt. Eine Buchung mit offener Anzahlung steht vorläufig in deinem Kalender. Mit der Frist stornierst du solche Buchungen automatisch, damit der Slot wieder frei wird.
Wähle einen der drei Modi:
| Modus | Was er bewirkt |
|---|---|
| Aus | Unbezahlte Buchungen bleiben bestehen; du stornierst sie bei Bedarf manuell. |
| Nach Erstellung | Die Buchung verfällt so viele Stunden nach der Erstellung der Buchung. Gib die Anzahl der Stunden an. |
| Vor Termin | Die Buchung verfällt so viele Stunden vor der Terminzeit. Gib die Anzahl der Stunden an. |
Ist die Frist auf Nach Erstellung oder Vor Termin eingestellt, prüft Salonnare jede Stunde die offenen Anzahlungen. Ist die Frist überschritten, wird die Anzahlung als abgelaufen markiert und der vorläufige Termin automatisch storniert.
Bestätigungs-E-Mail
Die Option Bestätigungs-E-Mail bei Zahlung sendet dem Kunden automatisch eine Bestätigung, sobald die Anzahlung erfolgreich war. Sie ist standardmäßig aktiviert. Schalte sie aus, wenn du lieber selbst kommunizierst.
Speichern
Klicke auf Speichern, um die Einstellungen festzulegen. Hast du Anzahlungen aktiviert, ohne einen Betrag einzugeben, zeigt Salonnare einen Validierungsfehler.
Wann ist eine Anzahlung erforderlich?
Eine Anzahlung wird bei direkten Online-Buchungen verlangt, wenn Anzahlungen aktiviert sind. Im Anfrage-Modus wird keine Anzahlung verlangt (siehe Online-Buchungen).
Du kannst dies pro Kunde überschreiben. Öffne einen Kunden unter Kunden und stelle bei Anzahlung erforderlich ein:
- Standard (Salon-Einstellung folgen) -- die allgemeine Einstellung gilt.
- Nie (Befreiung) -- dieser Kunde muss nie eine Anzahlung leisten, auch wenn die Salon-Einstellung aktiviert ist.
- Immer (für diesen Kunden erforderlich) -- dieser Kunde muss immer eine Anzahlung leisten, auch wenn die Salon-Einstellung deaktiviert ist.
Wie es für den Kunden funktioniert
Wenn ein Kunde online bucht und eine Anzahlung erforderlich ist:
- Er durchläuft die normalen Buchungsschritte (Dienstleistung, Mitarbeiter, Datum/Uhrzeit, Daten) und bestätigt.
- Es gibt keinen separaten Zahlungsschritt im Assistenten. Nach dem Bestätigen wird er automatisch zur sicheren Zahlungsseite von Mollie oder Stripe weitergeleitet.
- Er zahlt die Anzahlung.
- Der Termin steht vorläufig in deinem Kalender, bis die Zahlung bestätigt ist; danach wird der Termin endgültig.
Schlägt die Zahlung fehl oder zahlt der Kunde nicht vor der Frist, wird die vorläufige Buchung automatisch storniert (siehe Anzahlungsfrist).
Anzahlung und No-Shows
Erscheint ein Kunde trotz geleisteter Anzahlung nicht, kannst du den Termin als No-Show markieren. Die Anzahlung wird nicht automatisch zurückerstattet -- du entscheidest, was du damit machst. Möchtest du eine No-Show-Gebühr für den Restbetrag erheben, siehe No-Show-Gebühr einrichten.